18. April 2013 - Prävention und Ethik

Gibt es in der Prävention so etwas wie einen ethischen Anspruch? Unser gesamtes Gesellschaftssystem baut auf ethischen Werten auf.

Sie sind die Basis unseres friedlichen Zusammenlebens. „Was du nicht willst, das man dir tu´, das füg´ auch keinem anderen zu.“ Diese

sprichwörtliche Auslegung des kategorischen Imperativs nach Immanuel Kant ist nach wie vor eine Grundlage dafür, dass wir einander

helfen und zusammenstehen.

 

Aber nehmen wir unsere Verantwortunggegenüber den Schwachen der Gesellschaft auch richtigwahr?  Erziehen wir unsere Kinder so, dass sie zu verantwortungsvollen und selbstbewussten Erwachsenen werden?

 

Die 13. und letzte Fachtagung der Polizeidirektion Heidelberg greift diese Themen auf und kehrt damit zum Ende dieser Veranstaltungsreihe

zu einer übergeordneten Ebene in der Präventionsarbeit zurück. Sie begibt sich auf die Wege junger Menschen, um zu klären, welche Bedeutung der ethische Wert Bildung bei uns hat und wie durch Prävention erreicht werden kann, dass Normen und Wertewieder mehr Beachtung finden. Sie will weiter die Zusammenhänge und Wechselwirkungen zwischen Kriminalität und Sozialkompetenz erklären und schließlich, quasi als letzter Vorhang, Orientierungen vermitteln, die uns im Leben Stützen sein können.

 

Die Rückbesinnung auf ethische Werte erscheint angesichts verloren gegangener Moralvorstellungen, einer immer tiefer werdenden Kluft

zwischen arm und reich und einer zum Teil offen zutage tretenden Rücksichtslosigkeit -auch gegen Polizeibeamte- dringender denn je.

Ist es eine Frage der Politik und der Investitionen, was uns die Sicherheit wert ist? Oder ist es nicht vielmehr ein ethischer Grundkonsens

nach der Maxime des summum bonum, dem „höchsten Gut“ verpflichtet zu sein? Keine Sanktion macht Unrecht ungeschehen

und lindert den Schmerz der Opfer. Der Mensch hat die Handlungsfreiheit zwischen gut und böse zu entscheiden. Um damit verantwortungsbewusst umgehen zu können, benötigt er im Vorfeld eine grundlegende Anleitung, möglichst schon im frühesten Kindesalter.

 

Wenn uns dies gelingt, ist es Prävention in Reinform, basierend auf den besten ethischen Grundsätzen. Nach 12 Fachtagungen mit konkret gefassten Themen wollen wir noch einmal zu den gedanklichen Ursprüngen zurückkehren: zurück zum Schüler, zum ewig Lernenden, ganz im Sinne des Mönchs Benedikt. Uns erneut auf den Weg begeben vom Altertum zur GenerationSmartphone in die Cyberworld. Durch die Jahrhunderte wandern, ohne den Blick auf das Wesentliche – Werte und Grenzen – zu verlieren.

 

So oft diese Begrifflichkeiten auch in Frage gestellt werden, eine Rückbesinnung auf sie und ihre Bedeutung ist unumgänglich

und notwendig, oder setzen wir uns ansonsten tatsächlich der digitalen Demenz aus?

 

Wir freuen uns auf Sie und auf einen spannenden Diskurs in einer sicher außergewöhnlichen Veranstaltung.

 

Vorwort zur Fachtagung von Leitender Kriminaldirektor Bernd Fuchs

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Einladungsflyer
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Presseankündigung
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Als besonderen Service haben Sie hier die Möglichkeit, sich die Tagungsbeiträge und weitere Informationen anzusehen:

PRESSEINFORMATIONEN:

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Leitender Kriminaldirektor Bernd Fuchs: Einführung in die Tagung
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Bürgermeister Wolfgang Erichson: Grußwort
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Prof. Dr. Manfred Spitzer: Vortrag
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Prof. Dr. Thomas Bliesener: Vortrag
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Dr. Melanie Wegel: Vortrag
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Abt Franziskus Heereman: Vortrag
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Pressemeldung zum Vortrag Prof. Dr. Spitzer
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Pressebericht Rhein-Neckar-Zeitung zum Vortrag Prof. Dr. Spitzer 19.04.13
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Pressebericht Rhein-Neckar-Zeitung zur Fachtagung vom 19.04.13
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Für die Presseinformationen geht ein besonderer Dank der Veranstalter an die Journalistin Kirsten Baumbusch für die begleitende Öffentlichkeitsarbeit der Gesamtveranstaltung.

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Die Veranstalter danken Frau Dorothea Burkhardt vom Medienzentrum Heidelberg für die Anfertigung der Pressebilder (Veröffentlichung mit Genehmigung bitte unter Nennung der Fotografin).

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Die Referenten und der Moderator der Tagung

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weiterführende informationen

Partner der Tagung

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Prof. Dr. Spitzer in der Fachzeitschrift Nervenheilkunde 7/8 2012: Digitale Demenz
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Prof. Dr. Thomas Bliesener: Prävention als Antwort auf abweichendes Verhalten
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Dr. Melanie Wegel: Präsentation zum Vortrag
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Abt Franziskus Heereman: Dem Leben auf den Grund gehen (Summary)
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Abt Franziskus Heereman: So etwas tut man nicht (Redebeitrag)
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